Meine "Maedels"

Im Folgenden moechte ich meine Charaktere aus The Elder Scrolls: Online vorstellen. Im Laufe meiner Spielzeit haben sich mehrere, teils sehr unterschiedliche Persoenlichkeiten angesammelt. Einige davon sind inspiriert von Charakteren aus frueheren Elder Scrolls-Spielen, andere sind voellig neu. Die meisten von ihnen enthalten unterschiedliche Aspekte meiner eigenen Persoenlichkeit - auffaellig ist sicherlich, dass sie allesamt weiblich sind, da ich mich so besser mit ihnen identifizieren kann. Gerne bezeichne ich meine Truppe deshalb auch als "meine Maedels".

Auf dieser Seite findest du meine Charaktere, die ich derzeit auf PC-NA spiele. Meine Charaktere auf PC-EU, wo ich die meisste Spielzeit verbringe, sind hier zu finden.

Kirazia die Historikerin

Waldelfe / Hueterin (StamWarden) / Aldmeri-Dominion

Alter:Ende 20
Sternzeichen:Die Diebin
Gesinnung:Chaotisch Gut
Profession:Gelehrte der Geschichtswissenschaft und der Alten Elfensprachen, Buchautorin
Bevorzugtes Haustier:Phoebe der Fennek, Leonie das Sencheloewenjunge
Bevorzugtes Reittier:Willow der Wapiti-Hirsch, Eleonora die Sencheloewin

Gear Setup:
Bevorzugte Waffe:Bogen (Nirngeschliffen), Zwei Waffen (Dolche: Haupthand Erfuellt, Nebenhand Praezise)
Bevorzugte Ruestung:Mittlere Ruestung (1+5+1)
Getragene Sets:Dornen des Zweiglings (lila) und Hunding's Zorn (gold)

Hintergrundgeschichte: Kirazia wurde als aeltestes von drei Kindern eines waldelfischen Diplomaten und seiner Frau in Valenwald geboren. Als Kleinkind begleitete Kirazia ihren Vater und ihre Mutter, welche zu diesem Zeitpunkt als Sekretaerin fuer ihren Vater taetig war, auf ihren Reisen. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter blieb Kirazias Mutter mit den Kindern im Dorf ihrer Eltern in Valenwald waehrend der Vater fuer seine Missionen unterwegs war, einige Jahre spaeter folgte noch ein drittes Kind, Kirazias Bruder. Nachdem die Kinder alt genug waren nahm Kirazias Mutter ihre berufliche Taetigkeit als Assistentin des Vaters wieder auf, die Kinder blieben zunaechst waehrend der Reisen der Eltern in der Obhut der Grosseltern im kleinen bosmerischen Dorf zurueck, als sie aelter waren duerften Kirazia und spaeter auch ihre Schwester und ihr Bruder die Eltern auf kuerzeren Reisen begleiten. Kirazia und ihre Geschwister verbrachten somit, abgesehen von den gelegentlichen Reisen an faszinierende ferne Orte, den Grossteil ihrer Kindheit in einem abgeschiedenen waldelfischen Dorf tief im Djungel Valenwalds, in dem Kirazias Familie muetterlicherseits bereits seit vielen Generationen lebte; Kirazias Eltern erwarben hier ein kleines Haeuschen direkt neben dem der Grosseltern. Die Kinder spielten wie alle Waldelfenkinder im Wald, uebten akrobatische Tricks, das Schleichen, Jagen und Faehrtenlesen, wetteiferten im Bogenschiessen und lauschten gespannt den Erzaehlungen der Geschichtenweber. Fuer die Eindruecke der Welt abseits des Dorfes, von welcher die Kinder zu erzaehlen wussten, interessierten sich die meisten Dorfbewohner nur wenig - lediglich die anderen Elfenkinder lauschten ab und zu gespannt den Ausfuehrungen der Diplomatenkinder, wenn diese einmal die Eltern auf einer Reise begleitet hatten. So wuchsen die Geschwister im Einklang mit der Natur und dem Wald auf, bis Kirazias Vater einen Posten als Botschafter Valenwalds auf Auridon, einer der beiden Hauptinseln der Sommersend-Inseln, erhielt. Kirazia war damals 14 Jahre alt, als die ganze Familie nach Himmelswacht auf der hochelfischen Insel umzog. Nun aenderte sich Kirazias leben grundlegend - einerseits mussten die Geschwister und insgesondere Kirazia als die aelteste einiges an Schulbildung nachholen, um sich fuer eine weiterfuehrende Privatschule in Himmelswacht zu qualifizieren. Hier lehrte man teilweise voellig andere Dinge als in der kleinen naturnahen Dorfschule in Valenwald, welche sich vor allem mit Themenbereichen beschaeftigt hatte, welche fuer das Leben und Ueberleben in der Wildnis wichtig gewesen waren. Kirazia lernte viele Wissenschaften kennen, hochelfische Musik und Tanz, einiges ueber Kunst und Architektur, aber vor allem fuer die verschiedenen Fremdsprachen zeigte sie ein Talent. Auch das Leben in der Stadt und in einem Haus aus Stein verlangte dem wilden Elfenkind einiges an Umstellung ab. Zum Glueck fand Kirazia schnell Freundinnen unter den hochgewachsenen Altmeri-Maedchen, welche als Hafenstadtbewohner Fremde durchaus gewohnt waren und die aufgeweckte kleine Waldelfe bald, fast wie eine kleine Schwester auf die man aufpassen und der man alles beibringen muesste, in ihren Kreis aufnahmen. Aber auch eine Khajiit, ebenfalls Tochter eines Diplomaten, und sogar eine Rothwardonin zaehlten zu Kirazias Freundinnen. Die hochelfischen Maedchen zeigten den Neubuergern allzu gerne, wie man sich in Gesellschaft zu benehmen und wie sich eine anstaendige Elfe zu kleiden hatte, welche Frisuren gerade modern waren, welchen Schmuck man zu welcher Gelegenheit traegt und wie man heimlich Schminckutensilien in die Schule schmuggelt, um sich dann vor dem Unterricht noch ein wenig herauszuputzen, ohne dass die Eltern etwas davon mitbekamen. Natuerlich wurde auch jede Menge Klatsch ausgetauscht und ueber die eingebildeten hochelfischen Jungs gelaestert. Und so ganz Nebenbei lernte Kirazia vieles ueber hochelfische Kultur, die Traditionen und Feste, die landestypischen Speisen und Getraenke. Die Neugier lies das Waldelfenmaedchen ein ums andere Mal weiterforschen, sie fragte die Eltern und Lehrer zur Geschichte des Landes aus, vergrub ihre Nase in Buechern, interessierte sich bald auch erst fuer die Geschichte und Kultur ihres Herkunftslandes Valenwald, schnell auch fuer andere noch existierende und erloschene Elfenkulturen und schliesslich auch fuer die uebrigen Teile Tamriels. Gluecklicherweise erkannten Kirazias Lehrer, die schnell recht angetan von den drei intelligenten Waldelfenkindern waren, Kirazias Interessen und Talente und foerderten sie schliesslich, als sie sich gegen Ende ihrer schulischen Laufbahn fuer ein anschliessendes Studium der Geschichte und der alten Elfensprachen Tamriels entschied. Waehrend all der Zeit vergassen die Bosmerkinder niemals ihre Waldheimat, in der sie einmal jaehrlich einige Wochen bei den Grosseltern und anderen Familienmitgliedern in dem kleinen baumumschlossenen Dorf verbrachten. Auch auf Auridon liebten es die Kinder, durch die Natur zu streifen - welche deutlich ungefaehrlicher war als der tiefe Djungel Valendwalds - und dabei fuer sie neue Pflanzen zu finden (und, dem Beispiel ihrer hochelfischen Freunde folgend, sogar zu essen!), fremd wirkende Tiere zu beobachten und "geheime" Orte zu entdecken. Auch im Bogenschiessen erprobten sich die Geschwister nach wie vor, wobei sie sich untereinander meist die groesste Konkurrenz waren, hatten doch die Hochelfenkinder selten allzu viel Erfahrung in dieser Waffendisziplin. Kirazias Vater, im Kontakt zu anderen Kulturen aufgewachsen und ausgebildet, war dem Gruenen Pakt ohnehin nie allzu eng verbunden gewesen, waehrend Kirazias Mutter im strengen Glauben an das Gruen erzogen wurde, bevor sie erst fuer eine Gelehrtenausbildung das traditionelle Dorf der Vorfahren verlies und spaeter als Assistentin eines waldelfischen Naturforschers waehrend einer Forschungsreise auf ihren spaeteren Ehemann traf. Die gemeinsamen Kinder waren in Glaubensdingen schon immer recht liberal erzogen worden, aber nun verehrte die Familie bosmerische und altmerische Gottheiten, feierte sowohl die Feste der Heimatkultur als auch die des Gastlandes, und sie assen sogar Gemuese (nur Kirazias Mutter verweigerte dies fuer sich selbst vehement).

Das der Schulzeit folgende Studium lies Kirazia nicht nur ganz Auridon und anschliessend ihr Heimatland, Valenwald, bereisen, sondern fuehrte die wissbegierige junge Elfe bald zu den verschiedensten Orten in ganz Tamriel. In der Zwischenzeit hatte sich Kirazias Vater von seiner Taetigkeit als waldelfischer Botschafter und folglich ihre Mutter sich von ihrer Stelle als dessen Assistentin zurueckgezogen und die Eltern bezogen einen ansehnliches Rentendomizil in Form eines schmucken Stadthauses in Marbruk, Valenwald - der Stadt, in der auch Kirazias Grosseltern vaeterlicherseits lebten. Kirazias Schwester hatte unterdessen in Himmelswacht eine Ausbildung zur Schneiderin abgeschlossen und begann dort eine vielversprechende Karriere im Atelier einer angesehenen Designerin. So hatte Kirazia stets ein Zuhause sowohl in Valenwald, wo sie selbstverstaendlich auch weiterhin regelmaessig die geliebten Grosseltern im kleinen bosmerischen Dorf ihrer Kindheit besuchte, als auch auf Auridon, wo sie auch gerne ihren alten Schulfreundinnen, mittlerweile ueber die ganze Insel verstreut, einen Besuch abstattete. Kirazias Bruder hingegen, recht unsicher, was die Zukunft fuer ihn bringen sollte, entschied sich schliesslich fuer den Eintritt in die Magiergilde als Lehrling, um so ebenfalls mehr von Tamriel sehen zu koennen, hatten ihn doch stets die Abenteuergeschichten der grossen Schwester fasziniert und inspiriert, wenn diese waehrend ihres Studiums fuer Feiertage oder manchmal auch einfach so in das elterliche Haus in Himmelswacht zurueckgekehrt war. Ihn traf Kirazia nur noch selten, wenn die ganze Familie zu einem gemeinsamen Fest zusammenkam, doch standen sie wann immer moeglich in regem Briefkontakt zueinander.
Als zentralen Punkt ihres Studiums hatte Kirazia das wissenschaftliche Schreiben erlernt, und nachdem sie zunaechst kurze, sich auf vorhandene Literatur stuetzende Artikel zu recht begrenzten Forschungsfragen verfasst hatte, welche vor allem die Interessen ihrer Professoren bedienten, fertigte sie zunehmend laengere Abhandlungen zu Themen an, fuer die sie auch selbst Feldforschung betrieb und gefuehrten Exkursionen beiwohnte, welche gelegentlich das Interesse von Gelehrten weckten und dann durch die Magiergilde und Bibliotheken vervielfaeltigt wurden; und bereits gegen Ende ihres Studium begann Kirazia, an ihrem ersten eigenen Fachbuch zu schreiben. Auch wurde sie immer selbstbewusster und wohnte bald nach ihrem Studienabschluss Expeditionen nicht mehr nur als Adeptin bei, sondern war selbst eine der verantwortlichen Gelehrten. Immer wieder einmal reiste sie auch allein, traute sich gelegentlich sogar, voellig allein oder nur unter mit Hilfe eines einheimischen Fuehrers alte, verlassene Ruinen zu erforschen; eine nicht ungefaehrliche Angelegenheit, und einige Male kam die mutige Waldelfe nur knapp mit dem Leben davon.

Zu dieser Zeit lernte Kirazia auch den Mann ihres Lebens kennen, einen bretonischen Magier, ebenfalls auf Forschungsreise. Der hochintelligente, gutaussehende und charmante Mann verzauberte die junge Elfe sofort. Doch es sollten noch einige Jahre vergehen, bis sich die beiden in Alinor auf der hochelfischen Insel Sommersend das Ja-Wort gaben. Inzwischen ist Kirazia eine aufstrebende und an Bekanntheit gewinnende Gelehrte auf den Gebieten der Geschichtsforschung und der alten Elfensprachen, hat zahlreiche Buecher und Artikel zu diesen Themen verfasst, und begleitet oder veranstaltet gelegentlich Studienreisen sowohl zu bekannten als auch zu abgelegenen Schauplaetzen der tamrielischen Geschichte, in der Regel in Begleitung ihres Ehemannes. Privat haben sich die beiden ein gemuetliches Heim in Himmelsrand eingerichtet, wo sie mit ihren zahlreichen Reit- und Heimtieren ein ruhiges Leben fuehren, verfuegen aber auch ueber ein Sommerhaeuschen in Kirazias Heimatland Valenwald. Neuerdings versucht sich Kirazia auch im verfassen teilweise fiktiver Abenteuergeschichten, in welchen sie ihre eigenen Erlebnisse verarbeitet, aber auch Geschichten, welche Freunde und Bekannte von deren Reisen erzaehlen. Die Zeit wird zeigen, ob sie auch hiermit Erfolg haben wird...

Kira die Waldelfe ist ein Charakter, den ich das erste Mal in Elder Scrolls: Oblivion spielte. Mein Ziel damals war es einen Charakter zu erschaffen, der mir selbst optisch aehnelt und mit dem ich mich deshalb besonders gut identifizieren kann. Waehrend Kira in Anfangszeiten noch eine Magierin war, die nur selten zum Bogen griff, entwickelte sie sich in Elder Scrolls: Skyrim zu einem Allroundtalent; in Elder Scrolls: Morrowind verkoerperte sie hingegen eher den klassischen bosmerischen Bogenschuetzen. Kira ist auch im Laufe der Jahre mit mir gealtert: war sie zu Beginn noch ein 17-jaehriger Teenager, ist sie nun zu einer erwachsenen Frau in ihren Zwanzigern herangewachsen. Da der Name Kira in Elder Scrolls Online selbstverstaendlich schon vergeben war erhielt sie nun endlich ihren vollen Namen: Kirazia. Kira ist also ihr Spitzname. Auch wenn ich in ESO keinen klassischen Hauptcharakter habe ist Kira mir doch besonders ans Herz gewachsen.

Zaphinia die Tavernenwirtin

(Waldelfe)* / Nachtklinge (StamBlade) / Aldmeri-Dominion

Alter:Mitte/Ende 20
Sternzeichen:noch keins
Gesinnung:Chaotisch Neutral
Profession:Wirtin des Gasthauses "Zum Goldenen Kamel"
Bevorzugtes Haustier:Zuri das Sencheleopardenjunge
Bevorzugtes Reittier:Kendra die Sencheleopardin

Gear Setup:
Bevorzugte Waffe:Bogen, Zwei Waffen (Dolche: Haupthand Erfuellt, Nebenhand Praezise)
Bevorzugte Ruestung:Mittlere Ruestung (1+5+1)
Getragene Sets:Charakter levelt noch

Hintergrundgeschichte: Kindheit blabla Vater Rothwardone Mutter Waldelfe
Als Zaphina 14 Jahre alt war zogen ihre Tante und ihr Onkel mit deren Kindern nach Auridon - ihr Cousin und ihre Cousinen waren die einzigen richtigen Freunde gewesen, die Zaphina je gehabt hatte. In der Folge legte Zaphina sich immer wieder mit den anderen Jugendlichen des Dorfes an, welche das "fremdartige" halb-rothwardonische Maedchen in all den Jahren nie richtig akzeptiert hatten und teilweise mieden, teilweise hinter ihrem Ruecken ueber sie laesterten oder sie sogar offen beleidigten. Trotz zunehmender Erfolge mit dem Bogen und bei der Jagd, welche ihr manchmal sogar ein wenig Anerkennung seitens der Gleichaltrigen einbrachten, hatte Zaphina mit der Zeit die Nase gestrichen voll von ihrem bosmerischen Dorf. Eine Woche nach ihrem sechzehnten Geburtstag packe sie ihre sieben Sachen und zog aus, um die Welt zu entdecken, nicht ohne den lautstarken Protest ihrer Mutter und das Getuschel der anderen Dorfbewohner: "das war ja klar, dass aus der nichts wird". Schnell konnte sich Zaphina einer Truppe reisender Schausteller verschiedendster Voelker anschliessen, bei der sich ihre akrobatischen Faehigkeiten als nuetzlich erwiesen. Hier erlernte sie auch das Tanzen und das Spielen verschiedener Musikinstrumente. Die Schaustellergruppe war eine lustige und freundliche Zusammenwuerfelung von Leuten mit den verschiedensten Schicksalen, unter denen ein starker familiaerer Zusammenhalt existierte. Jeder hier hatte aus dem einen oder anderen Grund seine Heimat hinter sich gelassen, und Zaphina fuehlte sich hier gut aufgehoben. Ausserdem gab es immer etwas zu essen und einen warmen Schlafplatz, und auch wenn die Einnahmen einmal nicht so hoch waren gab es abends am Lagerfeuer bei reichlich Alkohol und manchmal etwas Mondzucker - beschafft durch die khajiitischen Mitglieder der Gruppe - immer etwas zu lachen. Die Truppe durchreiste ganz Tamriel und es war jedesmal ein Riesenspektakel, wenn die bunten Wagen des kleinen Wanderzirkus, gezogen von Scheckenpferden und Kamelen, unter Gloeckchengelaeut in eine neue Stadt einzogen. Neben Akrobaten und Musikern gab es zwei Zauberkuenstler (einst unbegabte Gildenmagier), eine angebliche Weissagerin, einen ehemaligen Hofnarren, der nun seine Spaesse vor einem weniger anspruchsvollen Publikum zum Besten gab, und einen Dompteur, der Tricks mit zahmen Senche und bunten Papageienvoegeln vorfuehrte. Immer zur Show gehoerte auch Vulthuryol der Drachenfrosch, das Masskottchen der Gruppe. Im Laufe der Jahre verliert sich Zaphinas Spur. Es wird gemunkelt irgendwann sei sie vom Schaustellergewerbe - wo die Gruppe, als es zunehmend nicht mehr so gut lief, gerne mal waehrend der Show den Zuschauern mit flinken Haenden die Taschen ausgeraeumt hatte, um noch in der selben Nacht spurlos aus der Gegend zu verschwinden - in den Dienst der Diebesgilde gewechselt. Doch wie das so mit Mitgliedern der Diebesgilde ist gibt es hierfuer keinerlei Beweise. Das naechste Mal offiziell taucht Zaphinas Name erst wieder ueber 10 Jahre nachdem sie einst das kleine friedliche Dorf in Valenwald verlies, wieder auf, und zwar in Zusammenhang mit dem Erwerb einer Immobilie. Zaphina kaufte ein kleines leerstehendes und etwas heruntergekommenes Gasthaus am Rand von Schildwacht (der Stadt, aus der einst ihr Vater stammte), renovierte dieses aufwaendig und eroeffnete es neu als das "Gasthaus zum Goldenen Kamel". Woher die Gelder hierfuer kamen ist unbekannt. Boese Zungen behaupten Zaphina waescht hier noch immer Gelder fuer die Diebesgilde, aber das ist natuerlich nur ein gemeines Geruecht, welches von Neidern in die Welt gesetzt wurde...

Zaphina ist die Cousine von Kirazia, ihre Muetter sind Schwestern. Dies ist das erste Mal, dass ich einen Charakter entworfen habe, welcher mit einem bereits vorhandenen verwandt ist.
* IC Rothwardonen-Waldelfen-Mischling

Freya Winter-Wolf

Nord / Drachenritterin (StamDK) / Ebenherz-Pakt

Alter:Mitte 30
Sternzeichen:Das Schlachtross
Gesinnung:Rechtschaffen Neutral
Profession:Handwerkerin
Bevorzugtes Haustier:Chef der Graue Morthal-Mastiff, XYZ der Karthwinterwelpe
Bevorzugtes Reittier:Runa die Weissmaehne-Stute
Besonderheiten:Werwolf

Gear Setup:
Bevorzugte Waffe:Zweihaender (Streitaxt)
Bevorzugte Ruestung:Schwere Ruestung (1+1+5)
Getragene Sets:Charakter levelt noch

Hintergrundgeschichte: Der Winter-Wolf-Clan stammt aus einem Dorf im hohen Norden Himmelsrands; auch heute lebt noch der Grossteil der Familienmitglieder hier. Die meisten Winter-Wolfs fuehren ein einfaches Leben: viele sind Jaeger oder leben von den Erzeugnissen der Jagd, etwa als Pelzhaendler oder Lederer, aber auch zahlreiche andere Handwerker wie Schmiede, Ruestungsmacher oder Bogenbauer sind unter den Familienmitgliedern zu finden; andere wiederum verdienen ihren Lebensunterhalt als Bauern, Viehzuechter, Foerster oder Saegemuehlenbetreiber. Auf der anderen Seite gibt es auch bekanntere Familienmitglieder, wie etwa den alten Thanen Winter-Wolf, Freyas Grossonkel, der weit ueber die Grenzen des Dorfes im gesamten Jarltum bekannt gewesen war. Neben der Vorliebe fuer die Jagd sind die Winter-Wolfs auch fuer die Haltung und Zucht grosser, wolfsartiger Schaeferhunde bekannt. Die Winter-Wolfs sind seit jeher angesehene Buerger der Gegend, aber dafuer bekannt, unter sich zu bleiben. Nur selten sieht man einen Winter-Wolf abends in der Dorfkneipe sitzen, und wenn, dann sitzen sie ein wenig abseits in einer kleinen Gruppe mit Bruedern, Schwestern, Cousinen und Cousins, Onkeln und Tanten. Sobald jemand von aussen in die Familie einheiratet scheint dieser stets das eigenbroetlerische Verhalten anzunehmen, ist manchmal monatelang nicht mehr zu sehen, wird schon fast fuer tot gehalten, bis man ihm oder ihr eines Tages voellig unverhofft wieder auf der Strasse begegnet.
Freya stammt ebenfalls aus jenem tief in den Waeldern verborgenen Dorf, hier haben ihre Eltern eine Ruestungswerkstatt mit angeschlossenem Geschaeft am Rande des Dorfes. Als Kinder tollten die strohblonde Freya und ihre Geschwister wie ein Haufen Welpen durch den Wald und spielten bei jedem Wetter draussen, wo sie ganz nebenbei das Ueberleben in der Wildnis erlernten. Schneeballschlachten, Baumhausbauen und Schwimmen im Dorfteich waren ihre liebsten Kindheitsbeschaeftigungen. Als Freya heranwuchs begann sie nach und nach, das Handwerk ihrer Familie zu erlernen. Zunaechst in der elterlichen Werkstatt, spaeter zunehmend auch bei Onkeln und Tanten, ebenso begleitete sie tagelange Jadg- und Angelausfluege mit der Familie. Schliesslich konnte Freya ihre Eltern in ihrem Geschaeft unterstuetzen und selbststaendig Ruestung anfertigen und reparieren. Neben ihrem handwerklichen Geschick kann Freya als Freizeitjaegerin gut mit dem Bogen umgehen, auch mit einem Schwert oder einer Kriegsaxt weiss sie sich durchaus zu verteidigen. Dazu bereitet sie, wie viele Frauen der Familie, schmackhafte nordische Hausmannskost zu und serviert auch gerne suesse Backwaren. An der Rolle als Ehefrau und Mutter hat die willensstarke Freya mit ihren mittlerweile Mitte 30 jedoch noch kein Interesse gezeigt, zumal die Frauen der Familie seit jeher sehr selbststaendig und unabhaengig sind. Stattdessen traeumt sie davon, entweder eines Tages die Werkstatt der Eltern uebernehmen zu koennen, oder eine eigene Werkstatt in einem der Nachbardoerfer zu eroeffnen.

Die Winter-Wolfs sind bereits seit Generationen mit Hircines Gabe der Lykanthrophie gesegnet, weshalb sie am Dorfrand oder im Wald leben und, um das Geheimnis zu schuetzen, eher unter sich bleiben. Neu eingeheiratete Familienmitglieder werden genauestens geprueft, bevor sie in das Geheimnis eingeweiht und in einem Ritual infiziert werden. Danach findet ein monatelanges Training tief in den Waeldern, fernab jeglicher Zivilisation, statt, bei dem der Werwolf-Neuling lernt, die Gefuehle zu kontrollieren und die Kraefte zu verbergen, bevor er oder sie wieder in die Naehe der Dorfbewohner gelassen wird. Auch die Winter-Wolf-Kinder erfahren erst im spaeten Jugendalter von der wahren Familienidentitaet, wenn sie bereit sind diese anzunehmen und zu bewahren.